Peter Micheuz, nur Moderator (nicht Referent!)

Sehr erfreulich war die hohe Beteiligung bei diesem ersten schulübergreifenden "informellen" Treffen.
Von einem Erfahrungsaustausch konnte noch nicht gesprochen werden, da es noch keine bis zu wenig Erfahrung gibt.
Dabei habe ich so gehofft, auch einmal dazuzulernen ...
Eine reine Technik- und Bedienerschulung und Vorführungen, die oft auf den Bildungsmessen erlebt werden,
war es auch nicht. Nur ansatzweise ...

Und die Killerapplikationen und "must be und haves" in den einzelnen Fächern, die nur im Zusammenhang mit
einer IWB (Interactive Whiteboard) ausgespielt werden können, wurden auch - noch nicht! - gezeigt.
Im Sommersemester wird es soweit sein! Da möchte ich mir in den einzelnen Fächern wirklich
gelungene Einsätze ansehen. Und in Informatik (Kooperationsprojekt)
auch welche vorzeigen (Treffpunkt Neue Mittelschule).

Dir. Wedenigg merkte ganz richtig an, dass vieles (fast alles) auch durch Computer + Beamer
machbar ist. Vollkommen richtig! Sehe ich auch so.
Das ist aber die Crux! Nämlich diesen Mehrwert zu erkennen, der nur mit einer interaktiven Tafel zu erzielen ist.

Die ActiveInspire-Software ist sehr umfangreich und muss, wenn das Whiteboard ausgereizt werden soll,
einigermaßen geläufig sein, wenn auch nicht mit allen (zum Teil unbrauchbaren) Funktionalitäten, wie es bei jeder
Anwendungssoftware der Fall ist.

Auf jeden Fall sollten jeder/jedem die beiden Ebenen klar geworden sein.

1) Nutzung der IWB wie Computer + Beamer als Visualisierungsmedium.
Es kann mit jeder am Computer installierten Software an der Tafel gearbeitet werden.
Aber benötigt man da unbedingt so eine teure Tafel, wenn es auch billiger geht?

2) Nutzung der "propriäteren" Software ActiveInspire, die auf jedem Computer installiert werden kann
und die Tafel "logisch" erweitert. FLIPCHART-Technik mit der Möglichkeit, Tafelbilder abzurufen, zu ändern
und zu speichern (eigenes Format!)

Fertige, direkt einsetzbare interaktive Unterrichtseinheiten, sind noch Mangelware.
Oder findet man sie nur nicht? Vielleicht lässt sich hier in einem erweiterten Kreis was austauschen?
Keine Illusionen, eher nimmt man von seinem Kollegen die Zahnbürste als eine fertige Einheit ...;-)

Vielen Dank auch für die Erfahrungsberichte aus Tanzenberg (hansomann(at)aon.at),
wo zwei Smartboards im Einsatz sind.
Und für die WEB 2.0 - Software "classtools" zur Entwicklung spielerischer Software.